über mich

Christian Splettstösser
Ab 1989 freischaffender Foodstylist für namhafte Unternehmen und Verlage.
Ab 1990 zahlreiche freie fotografische Arbeiten mit eigener Bildsprache.
Veröffentlichungen unter anderem im Magazin Stern, NZZ Magazin, Bolero,
Elle Bistro, Mare und im Lürzers Archiv.
Teilnahme am internationalem Projekt «Aplanat Homage an Irwing Penn»
zu Ehren seines 80. Geburtstags.
Weitere Ausstellungen mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen in Hamburg, Berlin und Basel und Zürich.
2022 erste Arbeiten Holzbildhauen mit der Kettensäge
Während Corona entstehen erste Projektskizzen zu "dietrich".
Juni 2026 Teilnahme an der von Miriam Vieli-Goll kuratierten
Gruppenausstellung "Perspektiven" im Zeughaus Uster.
Mich interessiert dieser Moment der Verwandlung: wenn Fotografie ihre vermeintliche Realität verliert und sich ein Feld öffnet, das Emotion, Erinnerung und Intuition anspricht und neue Perspektiven ermöglicht.
Die Fotografie steht am Beginn meiner Arbeit, doch im künstlerischen Prozess verliert sie ihre Eigenständigkeit. Der Prozess verändert die Wahrnehmung:
Das Bild entzieht sich seiner dokumentarischen Rolle und wandelt sich in ein offenes, malerisches Gefüge.
Das fotografische Motiv dient lediglich als Impuls. Während der Transformation tritt das Abbild immer weiter zurück, Farbe und Struktur emanzipieren sich und lösen sich vom Gegenständlichen, verdichten sich zu eigenständigen Bildräumen und formen eine neue Einheit. An die Stelle des Lesens tritt das Wahrnehmen.